{"id":4472,"date":"2021-07-01T11:21:52","date_gmt":"2021-07-01T11:21:52","guid":{"rendered":"http:\/\/waelderfuermorgen.de\/?page_id=4472"},"modified":"2021-09-05T15:56:14","modified_gmt":"2021-09-05T15:56:14","slug":"abschlussarbeiten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/waelderfuermorgen.de\/?page_id=4472","title":{"rendered":"Abschlussarbeiten"},"content":{"rendered":"<p>Jede*r Absolvent*in des Freiwilligen \u00d6kologischen Jahres muss eine Abschlussarbeit \u00fcber ein Projekt erstellen, an dem sie\/er mit der jeweiligen Einsatzstelle zusammen gearbeitet hat.<\/p>\n<h4>Projekte 2021<\/h4>\n<hr \/>\n<h5>Elisha Rutledge &#8211; Geocaching im Sch\u00f6bendorfer Busch<\/h5>\n<p>Als mein F\u00d6J-Projekt habe ich Geocach-Stationen im Naturschutzgebiet Sch\u00f6bendorfer Busch angelegt. F\u00fcnf B\u00e4ume am Plattenweg, der mitten durch das Gebiet f\u00fchrt, sind mit QR-Codes versehen, welche sich mit einer gew\u00f6hnlichen Smartphone-Kamera lesen lassen. Haben Sie alle f\u00fcnf B\u00e4ume gefunden, k\u00f6nnen Sie sich vor Ort bei der Stiftung W\u00e4lder f\u00fcr Morgen eine kleine \u00dcberraschung abholen.<\/p>\n<p>Es ist m\u00f6glich, die Stationen nur anhand der Koordinaten zu finden. F\u00fcr den Fall, dass kein GPS-Ger\u00e4t vorhanden ist, sind hier f\u00fcnf Tipps, die die Suche etwas erleichtern sollten:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li style=\"text-align: left;\">Diese Kiefer am Wegrand weist fl\u00fcgelf\u00f6rmige Einschnitte auf, die fr\u00fcher den Zweck hatten, Harz aus Nadelb\u00e4umen zu gewinnen, um es anschlie\u00dfend vielseitig zu verwenden.<br \/>\n(Koordinaten:<strong> 52\u00b004\u00b406\u00b4\u00b4N &#8211; 13\u00b025\u00b428\u00b4\u00b4 E \/ 33 U 0392023<\/strong>)<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">Dieser Baum zeichnet sich trotz stetigem Wachstum durch seinen hohlen Stamm aus. Er steht von Horstwalde aus am Eingang des Plattenwegs in den Sch\u00f6bendorfer Busch.<br \/>\n(Koordinaten:\u00a0<strong>52\u00b004\u00b449\u00b4\u00b4N &#8211; 13\u00b025\u00b400\u00b4\u00b4 E \/ 33 U 0391520<\/strong>)<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">Die n\u00e4chste Station ist ein dreist\u00e4mmiger Bergahorn. Wird das Wachstum von B\u00e4umen in jungen Jahren gest\u00f6rt, k\u00f6nnen sich Zwiesel bilden, durch welche der Baum im Laufe seines Wachstums mehrere St\u00e4mme bildet. \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0(Koordinaten:\u00a0<strong>52\u00b004\u00b436\u00b4\u00b4 N &#8211; 13\u00b025\u00b400\u00b4\u00b4E \/ 33 U 0391496<\/strong>)<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">Diese Stieleiche befindet sich am Weg-Stein Nummer 354. \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0(Koordinaten:\u00a0<strong>52\u00b004\u00b410\u00b4\u00b4 N &#8211; 13\u00b025\u00b419\u00b4\u00b4 E \/ 33 U 0391839<\/strong>)<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">Die erste \/ letzte Station ist am Eingang in das NSG aus Richtung Sch\u00f6bendorf (bei dem gebauten Unterstand mit der Karte vom Sch\u00f6bendorfer Busch). Hier steht ein Spitzahorn neben dem Schild mit Richtungspfeilen nach Sch\u00f6bendorf und Paplitz.<br \/>\n(Koordinaten:\u00a0<strong>52\u00b003\u00b459\u00b4\u00b4 N &#8211; 13\u00b025\u00b431\u00b4\u00b4 E \/ 33 U 0392071<\/strong>)<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich selbst war vor Antritt meines F\u00d6J&#8217;s nicht in der Lage, viele B\u00e4ume des Waldes oder deren Besonderheiten zu benennen. Um Interessierten dieses Wissen \u00fcber heimische W\u00e4lder n\u00e4her zu bringen, habe ich Steckbriefe \u00fcber zehn Baumarten verfasst, die im NSG Sch\u00f6bendorfer Busch vorkommen.<\/p>\n<p>Ebenfalls von mir finden Sie darunter einen Text \u00fcber die Geschichte und den Wandel des Sch\u00f6bendorfer Busches.<\/p>\n<p><strong><u>Ulme<\/u><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Name: Ulme<\/li>\n<li>Lateinischer Name: Ulmus<\/li>\n<li>Herkunft\/ Verbreitung: 2\/3 aller Arten in Asien, europaweit nur 3 Arten; Bergulme, Feldulme, Flatterulme<\/li>\n<li>Maximales Alter: 400 Jahre<\/li>\n<li>Maximale H\u00f6he: 30 bis 40 m \/ 13 Stockwerke<\/li>\n<li>H\u00f6henwachstum pro Jahr: 20 bis 40 cm<\/li>\n<li>Gesch\u00e4tzte j\u00e4hrliche Aufnahme von CO\/2*: 80,6 kg<\/li>\n<li>Gesamtes gespeichertes CO\/2 im Leben des Baumes*: ca. 4.5570 Tonnen (Bergulme)<\/li>\n<li>Besonderheiten: Das Holz der Ulme ist qualitativ hochwertig und eignet sich gut f\u00fcr beispielsweise Gartenm\u00f6bel. Leider wurde der Ulmensplintk\u00e4fer um 1920 aus Ostasien, der urspr\u00fcnglichen Heimat der Ulme, nach Europa verschleppt. Dieser brachte den schadhaften Pilz Ophistoma ulmi mit sich, welcher seitdem Ulmenbest\u00e4nde europaweit gef\u00e4hrdet.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong><u>Linde<\/u><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Name: Linde<\/li>\n<li>Lateinischer Name: Tilia<\/li>\n<li>Herkunft\/ Verbreitung: von ca. 40 Arten weltweit findet man drei in deutschen W\u00e4ldern vor;<\/li>\n<li>Sommerlinde, Winterlinde und Silberlinde<\/li>\n<li>Maximale H\u00f6he: je nach Art 15 bis 40 m \/ 6 \u2013 14 Stockwerke<\/li>\n<li>Maximales Alter: 800 Jahre +<\/li>\n<li>H\u00f6henwachstum pro Jahr: 25 bis 50 cm<\/li>\n<li>Gesch\u00e4tzte j\u00e4hrliche Aufnahme von CO\/2*: 65,5 kg<\/li>\n<li>Gesamtes gespeichertes CO\/2 im Leben des Baumes*: 3.7026 Tonnen (Sommerlinde)<\/li>\n<li>Besonderheiten: Mit einem gesch\u00e4tzten Alter von 1200 Jahren ist ein Exemplar der Sommerlinde der \u00e4lteste Baum auf deutschem Boden. Ihr hohes Alter, die Bienen-f\u00f6rdernden Funktion der Lindenbl\u00fcten sowie die Herz-\u00e4hnliche Form ihrer Bl\u00e4tter r\u00e4umen der Linde schon lange einen hohen kulturellen Stellenwert ein. Die Linde war fr\u00fcher oft das Dorfzentrum und ist somit Thema vieler Dorfges\u00e4nge, Sagen und Erz\u00e4hlungen. Man denke zum Beispiel an &#8222;Unter den Linden&#8220; in der Hauptstadt Berlin.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong><u>Buche (Geocach-Station)<\/u><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Name: (Hain-) Buche<\/li>\n<li>Lateinischer Name: Carpinus (betelus)<\/li>\n<li>Herkunft\/ Verbreitung: Ursprung in Ostasien, verbreitet in Nordamerika und Europa<\/li>\n<li>Maximale H\u00f6he: ca. 40 m \/ 14 Stockwerke<\/li>\n<li>Maximales Alter: 400 Jahre<\/li>\n<li>H\u00f6henwachstum pro Jahr: 40 bis 50 cm<\/li>\n<li>Gesch\u00e4tzte j\u00e4hrliche Aufnahme von CO\/2*: 99,5 kg<\/li>\n<li>Gesamtes gespeichertes CO\/2 im Leben des Baumes*: 5.6251 Tonnen<\/li>\n<li>Besonderheiten: Die Buche ist der am h\u00e4ufigsten vorkommende Laubbaum Deutschlands. Wie ausgepr\u00e4gt die Buche w\u00e4chst h\u00e4ngt stark vom Platz und Zweck des Baumes ab. Als freistehender Baum in Parks oder G\u00e4rten w\u00e4chst sie volumin\u00f6s mit tiefh\u00e4ngenden Zweigen. Sie eignet sich allerdings auch f\u00fcr Hecken, da sie ihre Bl\u00e4tter oft bis weit in den Winter beh\u00e4lt.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong><u>Kiefer (Geocach-Station)<\/u><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Name: (Wald-) Kiefer<\/li>\n<li>Lateinischer Name: Pinus (sylventris)<\/li>\n<li>Herkunft\/ Verbreitung: gesamte Nordhalbkugel (sehr anpassungsf\u00e4hig)<\/li>\n<li>Maximales Alter: 700 Jahre<\/li>\n<li>Maximale H\u00f6he: 40 m \/ 14 Stockwerke<\/li>\n<li>H\u00f6henwachstum pro Jahr: 30 bis 40 cm<\/li>\n<li>Gesch\u00e4tzte j\u00e4hrliche Aufnahme von CO\/2*: 71 kg<\/li>\n<li>Gesamtes gespeichertes CO\/2 im Leben des Baumes*: 3.6325 Tonnen<\/li>\n<li>Besonderheiten: Dass die Kiefer der h\u00e4ufigste Baum in deutschen W\u00e4ldern ist, liegt an ihrer F\u00e4higkeit sich effizient an den Boden, auf dem sie wachsen anzupassen. Nach starkem Abholzen der Brandenburger W\u00e4lder als Antwort auf die Industrialisierung in den letzten zwei Jahrhunderten wurden \u00fcberwiegend Kiefern neu angepflanzt, was auch Grund daf\u00fcr ist das sie heutzutage die Waldbilder stark pr\u00e4gen. Im Sch\u00f6bendorfer Busch kommt die Kiefer vor allem im n\u00f6rdlichen Teil und auf D\u00fcnenbereichen vor<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong><u>Eiche (Geocach-Station)<\/u><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Name: (Stiel-) Eiche<\/li>\n<li>Lateinischer Name: Quercus (robur)<\/li>\n<li>Herkunft\/ Verbreitung: Nordhalbkugel, Nord-, Zentralamerika, Eurasien, Nordafrika<\/li>\n<li>Maximales Alter: 1000 Jahre<\/li>\n<li>Maximale H\u00f6he: 40 m \/ 14 Stockwerke<\/li>\n<li>H\u00f6henwachstum pro Jahr: in jungen Jahren 40 bis 50 cm, mit dem Alter\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0nur noch wenige cm bis mm<\/li>\n<li>Besonderheiten: M\u00e4chtige, uralte (Stiel-) Eichen sind im Sch\u00f6bendorfer Busch keine Seltenheit. Diese Stiel- und Traubeneichen sind essenzielle Lebensr\u00e4ume f\u00fcr den vom Aussterben gef\u00e4hrdeten Eichenheldbock-K\u00e4fer.<br \/>\nDie Eiche gilt auch als Deutscher Nationalbaum und wird wegen seines langlebigen, harten Holzes schon lange als Baumaterial gesch\u00e4tzt. Das Motiv der Eiche findet man unter anderem in der Kunst, auf Flaggen, als milit\u00e4rische Abzeichen und auf Geldst\u00fccken und ist somit als Pflanze aber auch Symbol praktisch allgegenw\u00e4rtig.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong><u>Esche<\/u><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Name: Esche<\/li>\n<li>Lateinischer Name: Fraxinus (excelsior)<\/li>\n<li>Herkunft\/ Verbreitung: Mitteleuropa<\/li>\n<li>Maximales Alter: 300 Jahre<\/li>\n<li>Maximale H\u00f6he: bis 40 m \/ 14 Stockwerke<\/li>\n<li>H\u00f6henwachstum pro Jahr: 25 bis 45 cm<\/li>\n<li>Gesch\u00e4tzte j\u00e4hrliche Aufnahme von CO\/2*: 114,4 kg<\/li>\n<li>Gesamtes gespeichertes CO\/2 im Leben des Baumes*: 5.6627 Tonnen<\/li>\n<li>Besonderheiten: So wie die Eiche, ist auch die Esche seit geraumer Zeit Bestandteil des Sch\u00f6bendorfer Busches, allerdings ist sie heutzutage stark gef\u00e4hrdet durch das Eschentriebsterben. Holz der Esche zeichnet sich durch H\u00e4rte aber auch Elastizit\u00e4t aus und ist nach Buche und Eiche eines der beliebtesten Edellaubh\u00f6lzer. Dazu ist sie ein sommergr\u00fcner Laubbaum, was bedeutet das sie ihre Bl\u00e4tter abwirft, w\u00e4hrend diese noch gr\u00fcn sind.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong><u>Erle<\/u><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Name: Erle<\/li>\n<li>Lateinischer Name: Alnus<\/li>\n<li>Herkunft\/ Verbreitung: Nordhalbkugel, heimisch davon Grau-, Schwarz- und Gr\u00fcn Erle<\/li>\n<li>Maximales Alter: 120 Jahre<\/li>\n<li>Maximale H\u00f6he: 25 m \/ 10 Stockwerke<\/li>\n<li>H\u00f6henwachstum pro Jahr: 30 bis 60 cm<\/li>\n<li>Besonderheiten: Zusammen mit Moorbirken, Eschen und Stieleichen geh\u00f6ren auch Erlen zum Urgestein des Sch\u00f6bendorfer Busches. Sie gedeihen am besten in Mooren und auf feuchten Untergr\u00fcnden, der gr\u00f6\u00dfte Erlenbestand befindet sich im Spreewald. das Holz der Erle ist eher weich und wird oft f\u00fcr Spielzeug, Bleistifte oder Instrumente benutzt.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong><u>Fichte<\/u><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Name: Fichte<\/li>\n<li>Lateinischer Name: Picea<\/li>\n<li>Herkunft\/ Verbreitung: Nordhalbkugel, einzige heimische Art ist die &#8222;Gemeine Fichte&#8220;<\/li>\n<li>Maximale H\u00f6he: 70 m \/ 26 Stockwerke<\/li>\n<li>Maximales Alter: 500 Jahre<\/li>\n<li>H\u00f6henwachstum pro Jahr: ca. 30 cm<\/li>\n<li>Gesch\u00e4tzte j\u00e4hrliche Aufnahme von CO\/2*: 52,5 kg<\/li>\n<li>Gesamtes gespeichertes CO\/2 im Leben des Baumes*: 2.9189 Tonnen<\/li>\n<li>Besonderheiten: Die Fichte ist im Sch\u00f6bendorfer Busch nicht standortheimisch und gilt deswegen als Neben-Art. Sie spielt im NSG keine Bedeutung mehr. Fichten bieten in der Forstwirtschaft Material f\u00fcr Hausbau, als Brennholz oder f\u00fcr die Papierindustrie. Sie w\u00e4chst schnell und ist anpassungsf\u00e4hig, also ideal f\u00fcr Massenproduktionen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong><u>Pappel<\/u><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Name: Pappel<\/li>\n<li>Lateinischer Name: Populus<\/li>\n<li>Herkunft\/ Verbreitung: Nordhalbkugel, Nordamerika, Eurasien<\/li>\n<li>Maximale H\u00f6he: 45 m \/ 15 Stockwerke<\/li>\n<li>Maximales Alter: bis 200 Jahre<\/li>\n<li>H\u00f6henwachstum pro Jahr: ca. 1 m<\/li>\n<li>Gesch\u00e4tzte j\u00e4hrliche Aufnahme von CO\/2*: 51,6 kg<\/li>\n<li>Gesamtes gespeichertes CO\/2 im Leben des Baumes*: 2.9193 Tonnen (Europ\u00e4ische \u00a0Schwarzpappel)<\/li>\n<li>Besonderheiten: Pappeln sind schnell wachsende B\u00e4ume. Ihr in der Regel spitzes, l\u00e4ngliches Wachstum macht sie zu guten Grenz-, oder Alleeb\u00e4umen. Pappeln sind getrenntgeschlechtlich (zweih\u00e4usig). Das bedeutet, dass m\u00e4nnliche Pappeln mithilfe des Windes ihren Pollenstaub zu weiblichen Pappeln transportieren. Findet eine Befruchtung der weiblichen Pappel statt, bildet diese in Kapselfr\u00fcchte eingeschlossene Samen. Nach \u00d6ffnung der Kapseln werden die Samen schlie\u00dflich vom Wind zur Fortpflanzung fortgetragen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong><u>Ahorn (Geocach-Station)<\/u><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Name: (Berg-) Ahorn<\/li>\n<li>Lateinischer Name: Acer (pseudoplatanus)<\/li>\n<li>Herkunft\/ Verbreitung: Europa, Asien, Nord-\/ Zentralamerika, Nordafrika<\/li>\n<li>Maximale H\u00f6he: von 80 cm bis selten 40 m (je nach Art) \/ 1 \u2013 14 Stockwerke<\/li>\n<li>Maximales Alter: 200 bis 500 Jahre<\/li>\n<li>H\u00f6henwachstum pro Jahr: 40 bis 80 cm<\/li>\n<li>Gesch\u00e4tzte j\u00e4hrliche Aufnahme von CO\/2*: 80,6 kg<\/li>\n<li>Gesamtes gespeichertes CO\/2 im Leben des Baumes*: 4.5570 Tonnen<\/li>\n<li>Besonderheiten: Hier in Deutschland k\u00f6nnen wir in der Regel drei Ahorn Arten antreffen. Den Bergahorn, Feldahorn und Spitzahorn. Dar\u00fcber hinaus ist der Ahorn sehr Facettenreich was Gr\u00f6\u00dfe, F\u00e4rbung und Blattform angeht. Dunkelrot verf\u00e4rbt und mit spitzen, d\u00fcnnen schm\u00e4chtigen Bl\u00e4ttern versehen trifft man den F\u00e4cherahorn des \u00d6fteren in G\u00e4rten an. Im Sch\u00f6bendorfer Busch ist der Ahorn gerne gesehen, da er schattenvertr\u00e4glich ist und als sogenannte Pionierbaumart zur Bodenverbesserung und dessen Auflockerung beitr\u00e4gt und auf verschiedene Weisen N\u00e4hrstoff\u00e4rmere B\u00f6den wieder fruchtbar machen kann.<\/li>\n<\/ul>\n<p>* = Die Gesch\u00e4tzte j\u00e4hrliche Aufnahme von CO\/2 bezieht sich als mittlerer Wert auf eine prognostizierte Zuwachsperiode von f\u00fcnf Jahren mit einer gesch\u00e4tzten Jahrringbreite von zwei mm (pro Jahr).\u00a0Das gesamte gespeicherte CO\/2 gilt f\u00fcr B\u00e4ume mit mindestens 50 cm Brusth\u00f6hendurchmesser und 30 m H\u00f6he.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<h4><span style=\"color: #000000;\">NSG Sch\u00f6bendorfer Busch<\/span><\/h4>\n<ol><\/ol>\n<p>Im S\u00fcden von Brandenburg, geformt von Wind, Wetter und Abermillionen Jahren von unterschiedlichsten Umwelteinfl\u00fcssen befindet sich das Baruther Urstromtal. Darin eingebettet liegt, seit 1978 zum Naturschutzgebiet erkl\u00e4rt, der Sch\u00f6bendorfer Busch.<\/p>\n<p>Das 885 Hektar gro\u00dfe Gebiet befindet sich zwischen Horstwalde, Sch\u00f6bendorf, Paplitz und Lynow im Landkreis Teltow-Fl\u00e4ming und beheimatet eine Vielzahl an Flora und Fauna, die in dem bestehenden \u00d6kosystem seit tausenden Jahren leben und ihre Umwelt formen.<\/p>\n<p>Zu ihnen z\u00e4hlen seltene Arten wie der Fischotter, der Schwarzstorch oder der Eichenheldbock-K\u00e4fer. Man vermutet, dass die Verbreitung des Eichenheldbock-K\u00e4fers mit Kriegshandlungen im Rahmen des zweiten Weltkrieges im Baruther Urstromtal in Verbindung steht. Der besagte K\u00e4fer bevorzugt n\u00e4mlich verletzte, gesch\u00e4digte B\u00e4ume, welche durch die stattgefundenen Gefechte zu Gen\u00fcge vorhanden waren.<\/p>\n<p>Aber schon damals ver\u00e4nderte sich das Bild des Sch\u00f6bendorfer Busches auch klimabedingt. Weit verbreitete Erlenbruchw\u00e4lder wurden durch Wassermangel zu Erleneschenbruchw\u00e4ldern, die wiederum zu Eichenhainbuchenw\u00e4ldern wurden. Trotzdem ist der Sch\u00f6bendorfer Busch eine Rarit\u00e4t, da das Gebiet immer noch Reste fast unber\u00fchrter Laubmischw\u00e4lder beheimatet, die unter dem Konzept des Prozessschutzes der Stiftung W\u00e4lder f\u00fcr Morgen weitgehend unber\u00fchrt bleiben.<\/p>\n<p>Aufgrund der wachsenden Nachfrage an Rohstoffen, Ackerland und Material, erkl\u00e4rte man im Juni 1978 die Fl\u00e4che zwischen Sch\u00f6bendorf und Horstwalde zum Naturschutzgebiet, mit dem Ziel, den Artenreichtum sowie die verbliebenen naturnahen Wald- und Wiesenfl\u00e4chen zu erhalten. Heutzutage ist es zus\u00e4tzlich ein FFH-Gebiet, weswegen besonders auf den Schutz von Pflanzen, Tieren und deren Lebensr\u00e4ume geachtet wird.<\/p>\n<p>Zwar steht das Gebiet mittlerweile unter Naturschutz, dem Wald allerdings geht es trotz allem nicht gut. Trockenheit, Verschmutzungen und Krankheiten suchen die W\u00e4lder heim und sorgen f\u00fcr fl\u00e4chenhaftes Absterben von Waldgebieten und dies nicht nur im Sch\u00f6bendorfer Busch, sondern global.<\/p>\n<p>Helfen Sie jetzt, unterst\u00fctzen Sie hiesige Waldbesitzer*innen mit Spenden oder einer Waldpatenschaft, bei der Sie j\u00e4hrlich Betr\u00e4ge in Form von Spenden leisten k\u00f6nnen, um den Schutz und den Wiederaufbau des Waldes zu unterst\u00fctzen. Diese Spendengelder flie\u00dfen unter anderem in Pflanzaktionen, bei denen auch die Hilfe engagierter Personen gefragt ist. Sprechen Sie bei Interesse einfach den verantwortlichen Revierf\u00f6rster an, in diesem Falle Herrn Michael Rippl-Bauermeister der Stiftung W\u00e4lder f\u00fcr Morgen.<\/p>\n<p>Schmei\u00dfen sie M\u00fcll bitte nicht achtlos in die Gegend, sondern nehmen ihn stattdessen zum n\u00e4chsten M\u00fclleimer mit. Sollten Sie im Wald auf Verschmutzungen sto\u00dfen, beseitigen Sie diese einfach selbst oder informieren Sie zust\u00e4ndige Waldbesitzer*innen \/ Gebietsbetreuer*innen. Das Befahren der Waldwege im Naturschutzgebiet sollte vermieden werden, da dies die Ruhe des Waldes und dessen Bewohner st\u00f6rt und tendenziell zu Verschmutzung f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Jeder Schritt in die richtige Richtung ist ein Schritt weg von der Zerst\u00f6rung dieser sch\u00f6nen und f\u00fcr viele Pflanzen, Tiere und Insekten lebensnotwendigen Natur.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.rbb-online.de\/unserleben\/videos\/20210501_1725\/foej.html\">Hier<\/a><\/strong> bekommen Sie einen Einblick in meinen Alltag bei der Stiftung W\u00e4lder f\u00fcr Morgen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jede*r Absolvent*in des Freiwilligen \u00d6kologischen Jahres muss eine Abschlussarbeit \u00fcber ein Projekt erstellen, an dem sie\/er mit der jeweiligen Einsatzstelle zusammen gearbeitet hat. 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